Boris Becker lanciert eigenes Online-TV

Seit gestern Nachmittag hat Boris Becker wieder eine eigene TV-Sendung. Und zwar auf einem eigens dafür eingerichteten Video-Kanal im Internet.

Unter www.boris-becker.tv wird die Tennis-Legende in Zusammenarbeit mit der Bild-Zeitung künftig in verschiedenen Kategorien zu allen möglichen Anlässen kurze Spots ins Netz stellen.

Screenshot von Boris Becker TV
Screenshot von Boris Becker TV

Der Grund für die eigene Publicity-Show formuliert Becker in der Bild-Zeitung wie folgt:

Ob ich will oder nicht, ich bin eine öffentliche Person. Es wird ohnehin permanent über mein Privatleben berichtet. Wer ich aber wirklich bin, wie wichtig mir meine Familie ist, wie stark ich mich karitativ engagiere, dass ich Geschäftsmann bin, der vielen Menschen attraktive Jobs bietet − all das kann ich durch Boris-Becker.tv jetzt so darstellen, wie es wirklich ist. 

Dagegen ist nichts einzuwenden. Im Gegenteil: Im Sinne eines persönlichen Online-Reputationsmanagements ist sein Ansatz sogar der Richtige. Politiker wie Barack Obama haben den Weg mit einem eigenen Video-Kanal auf YouTube längst aufgezeigt.

Und dass der Kanal auch hervorragend dazu genutzt werden kann, die Produkte seiner Sponsoren und eigenen Unternehmen einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen, versteht sich von selbst. Schade nur, dass man bei der Umsetzung des Videokanals an die Möglichkeit zur Einbettung der Videos auf externen Webseiten verzichtet hat. Eine solche Multiplikator-Funktion ist für die automatische Verbreitung der Inhalte nämlich äusserst wichtig.

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