Social Networking Plattformen auch für die PR zunehmend relevant

Social Networking Plattformen wie Facebook werden auch für die PR zunehmend relevant. Auf der einen Seite haben viele Unternehmen erkannt, dass virtuelle soziale Netzwerke für die Verbreitung von Werbebotschaften genutzt werden können. Erfolgreiche virale Kampagnen wie 'Verdammt ich hab nix' oder 'Will It Blend' hatten ihren Ursprung nicht zuletzt in sozialen Netzwerken wie YouTube oder Sevenload.

Auf der anderen Seite steckt in diesen Netzwerken auch erhebliches Krisenpotenzial für Unternehmen und Marken. Denn nirgendswo anders können sich Konsumenten schneller und effizienter zusammenschliessen. Welches Ausmass solch geballte Konsumentenmacht haben kann, bekommt zum Beispiel gerade die Bank HSBC zu spüren.

Einem Bericht der BBC zufolge hatten sich Hunderte Studenten in Facebook zu einer Gruppe zusammengeschlossen, um gegen eine geplante Änderung der Gebührenpolitik der Bank zu protestieren. Die Kampagne hatte Erfolg und HSBC verzichtete auf die Gebührenforderungen:

Following the feedback from our graduate account holders, both directly and via the NUS, we have taken the decision to freeze interest charging on 2007 graduates overdrafts up to £1,500.

Fazit: Die PR-Abteilungen von internationalen Unternehmen sollten im Bereich Issues Management nebst der klassischen Medienbeobachtung vermehrt auch Social Networking Plattformen und Blogs berücksichtigen.

Via: Das Textdepot

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