Volkssport Videoblogging

Wenn Blogger ihre Beiträge in Form von bewegten Bildern umsetzen und verbreiten, nennt man das Video-Blogging.

Die meisten so genannten Video-Blogs (kurz: Vlogs) werden von Privatpersonen produziert und ins Netz gestellt. Aber auch professionelle Blogger wie beispielsweise Robert Scoble oder Loic Le Meur sowie verschiedene Politikerinnen und Politiker wie Angela Merkel oder Kurz Beck setzen immer häufiger auf die Verbreitung ihrer Botschaften per Video.


[Kurt Beck zur geplanten Schliessung des Nokia-Werks in Bochum]

Auffällig bei allen Formaten ist, dass nicht die Bild- oder die Tonqualität, sondern die dargebotenen Inhalte im Fokus des Interesses stehen. Die Video Blogging-Community ist innerhalb der Blogosphäre noch relativ klein. Doch mit zunehmender Verbreitung von Breitband-Internetzugängen und digitalen Videokameras – zum Beispiel in mobilen Telefonen – steigt auch die Anzahl Vlogs.

Herausforderung für die Unternehmenskommunikation 

Obwohl das neue Format bisher mehrheitlich zum privaten Vergnügen genutzt wird, müssen sich künftig auch Unternehmen auf die Entwicklung einstellen. Denn die Konsumenten werden nicht mehr länger nur kritisch über Produkte schreiben, sondern auch Filme über diese drehen. Das Monitoring von Netzinhalten wird in Zukunft also noch wichtiger werden. Doch im Gegensatz zu reinem Text können Videos im internet weniger gut über klassische Online-Monitoring-Tools aufgespürt werden. Nur wer aktiv mit Bloggern interagiert, hat überhaupt eine Chance, auf mögliche Video-Attacken zu reagieren.

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